Verkehrsregeln im Ausland – Bloß kein Stress

Die schönste Zeit des Jahres: der Urlaub. Dann brechen viele Deutsche auf, um ferne Länder und Landschaften zu erkunden oder einfach nur am sandigen Strand die Seele baumeln zu lassen. Das beliebteste Verkehrsmittel für die Reise in die Ferien ist und bleibt das Automobil. Doch wer die Fahrt wirklich genießen und Ärger mit örtlichen Behörden vermeiden möchte, sollte sich vorher informieren: Auf fremden Straßen und Autobahnen gelten zum Teil deutlich andere Regeln als in Deutschland – und die Unterschiede gehen weit über abweichende Tempolimits und Promillegrenzen hinaus.

VERBOTEN: HANDY IN DER HAND AM STEUER – WIRD MIT 60 EURO STRAFE BELANGT

Beispiel Handy am Steuer: Dies ist nicht nur bei uns verboten und wird mit 60 Euro Strafe sowie einen Punkt in Flensburg belangt, sondern auch im Ausland. Wer sich in Österreich mit dem Mobiltelefon in der Hand erwischen lässt, zahlt ab 50 Euro aufwärts. In der Schweiz werden umgerechnet schon 95 Euro fällig und in Frankreich 135. Woanders wird es deutlich teurer: Italien lässt sich dieses Vergehen mit mindestens 160 Euro vergüten, in Spanien kostet es mehr als 200 Euro und in den Niederlanden sogar 230 Euro. Da ist die einmalige Investition in eine Freisprechanlage deutlich günstiger …

EINGESCHRÄNKT: MITNAHME EINES GEFÜLLTEN RESERVEKANISTERS

Als Fußfalle kann sich aber auch die Mitnahme eines gefüllten Reservekanisters erweisen – denn dies ist keineswegs überall erlaubt beziehungsweise in vielen Ländern eingeschränkt. Generell gilt: Der Behälter muss auf jeden Fall die DIN-Norm 7274 oder 16904 erfüllen und zudem fest verschließbar, bruchsicher sowie stabil genug für den Transport sein. Doch selbst so ist er zum Beispiel in Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Luxemburg (!) und Rumänien verboten.

In Montenegro und Serbien sind höchstens fünf Liter erlaubt; in Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, Lettland, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien, Tschechien und Ungarn beträgt die Höchstgrenze zehn Liter. Hinzu kommt: Wer in Großbritannien und Irland, auf Island und in Zypern eine Autofähre benutzt, muss den Reservekanister wieder ausladen.

Zum Vergleich: In Deutschland dürfen bis zu 60 Liter mitgenommen werden, wenngleich dies aus Sicherheitsgründen in keinem Fall empfehlenswert ist. Reservekanister im Kofferraum können bei der Einreise in andere Länder zudem zu Problemen mit dem Zoll führen.

NATIONALE BESONDERHEITEN: SO FAHREN SIE SICHER IN KRORATION, LITAUEN, FINNLAND, FRANKREICH GRIECHENLAND & RUMÄNIEN

Und dann gibt es noch eine ganze Menge nationaler Besonderheiten. Wer etwa mit einem Gespann nach oder durch Kroatien fährt, muss zwei Warndreiecke mitführen. In Litauen gehören Feuerlöscher zur Pflichtausstattung. In Finnland haben Straßenbahnen und Linienbusse grundsätzlich Vorfahrt. Auf französischen Autobahnen gelten bei Nässe reduzierte Tempolimits und in griechischen Kreisverkehren haben einfahrende Fahrzeuge Vorfahrt. Auf Brücken gilt in Rumänien ein Überholverbot. Diese Beispiele machen deutlich: Es lohnt sich, sich vor Fahrtantritt genau zu informieren – damit die Fahrt in den wohl verdienten Urlaub nicht von bösen Überraschungen unterbrochen wird.

Dacia Lodgy Stepway: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 5,5 – 4,0; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 124 – 105. Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und dem Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutsche Automobil Treuhand DAT unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

 

 (Stand 08/2015, Irrtümer vorbehalten)



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