Achtung, Autofahrer! Das ändert sich 2016

Autofahrer müssen sich 2016 auf zahlreiche Änderungen einstellen. Fahrschüler müssen beim Erste-Hilfe-Kurs Überstunden machen und wer durch Niedersachsen fährt, sollte sich vor der neuen Messtechnik „Section Control“ in Acht nehmen. Darüber hinaus schauen Fans eines lauten Auspuffsounds ab Mitte des Jahres in die Röhre: Eine neue Verordnung verbietet Abgasanlagen mit Klappensteuerung.

Wer zahlt 2016 bei der Kfz-Versicherung mehr, für wen wird das Autofahren günstiger? Auch in diesem Jahr berechnet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die Typklassen neu – getrennt nach Haftpflicht, Teil- und Vollkasko. Die Kfz-Versicherer taxieren basierend auf diesen Werten die Policen.

TYPKLASSEN 2016: 30 PROZENT DER DEUTSCHEN AUTOS VON ÄNDERUNGEN BETROFFEN1

Für 70 Prozent der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge ändert sich in der Haftpflicht nichts. 30 Prozent sind aber sehr wohl betroffen. „16 Prozent werden schlechter eingestuft, die übrigen 14 Prozent etwas besser“, sagt Stephan Schweda vom GDV. Die Typklassen spiegeln die Unfall- und Schadensbilanzen des letzten Jahres wider. Wie Ihr Dacia eingstuft ist, können Sie bequem beim Typklassen-Verzeichnis des GDV nachschauen.

NEUE BLITZER-TECHNIK „SECTION CONTROL“ BREMST RASER IN NIEDERSACHSEN2

Das deutsche Pilotprojekt „Section Control“ startet auf der B8 zwischen Laatzen und Gleidingen in Niedersachsen. Diese neue Form der Geschwindigkeitsüberwachung erfasst das Tempo zwischen zwei Kontrollpunkten und errechnet daraus den Durchschnittswert. Das heißt: Es bringt nichts, vor Blitzern zu bremsen und dann wieder Gas zu geben. Gleichmäßiges Fahren mit vorgeschriebener Geschwindigkeit zahlt sich aus. „Section Control“ hat sich unter anderem in Österreich bewährt, in Großbritannien heißt es SPECS (Speed Check Services). Auf der sicheren Seite sind Sie mit einem Tempopilot inklusive Geschwindigkeitsbegrenzer. Die Technik gibt es bei den Modellen Dacia Sandero, Dacia Logan MCV, Dacia Duster, Dacia Lodgy und Dacia Dokker bereits ab der Ausstattungsvariante „Lauréate“ serienmäßig.


NEU FÜR FAHRSCHÜLER: AB 2016 ZWEI STUNDEN LÄNGER BEIM ERSTE-HILFE-KURS3

Fahrschüler, die 2015 noch nicht beim verpflichtenden Erste-Hilfe-Kurs waren, machen nun Überstunden. Ab 2016 dauert der Unterricht zwei Stunden länger. Der Kurs soll praxisorientierter ausfallen und wird daher um zwei Unterrichtsstunden mit jeweils 45 Minuten erweitert.

DAS SOLLTEN AUTOFAHRER 2016 BEACHTEN: DIE GELBE HU-PLAKETTE LÄUFT AUS

Mehr eine Erinnerung als eine wirkliche Änderung: Bei Fahrzeugen, die mit einer gelben HU-Plakette unterwegs sind, steht 2016 erneut die Hauptuntersuchung an. Wer den Termin um mehr als zwei Monate überzieht, muss sich auf eine intensive Prüfung einstellen, die um 20 Prozent teurer wird. Vier Monate Verzug werden zusätzlich mit 25 Euro geahndet. Wer acht Monate zu spät bei DEKRA, GTÜ, KÜS oder TÜV vorstellig wird, zahlt 60 Euro Bußgeld und erhält einen Punkt in Flensburg.

2016 WIRD EIN RUHIGES JAHR: NEUE VERORDNUNG VERBIETET DEN KLAPPENAUSPUFF4

Wer röhrenden Auspuffsound mag, schaut ab Mitte 2016 in die Röhre. Soundfreaks suchen in Abgasanlagen vergeblich die Klappensteuerung. Die ab dem 1. Juli 2016 in Kraft tretende Verordnung 540/2014 schreibt vor, dass speziell eingebaute Auspuffanlagen die Lautstärke eines serienmäßigen Auspuffs nicht überschreiten dürfen. Es gilt der Grenzwert von 72 Dezibel, der 2020 sogar auf 70 Dezibel gesenkt wird.

NEUHEITEN FÜR MOTORRADFAHRER: ABGASNORM EURO 4 UND ABS-PFLICHT5

Auch Fahrer auf zwei Rädern sind künftig sicherer, sauberer und leiser unterwegs. Motorräder, die ab dem 1. Januar 2016 eine Typengenehmigung erhalten, müssen die Abgasnorm Euro 4 erfüllen. Die Abgasvorschrift gilt für Zweikrafträder der Klasse L3e (über 50 Kubikzentimeter oder 45 km/h). Seit Jahresbeginn entwickelte Modelle mit einem Hubraum über 125 Kubikzentimetern benötigen ABS. Ab 2017 gilt die ABS-Pflicht für alle Motorräder.

ÄNDERUNGEN BEIM EURO NCAP-CRASHTEST: AB 2016 ZÄHLT DER FUSSGÄNGER NOCH MEHR6

Gute Nachrichten für jeden, der auch mal zu Fuß unterwegs ist: Beim Euro NCAP-Crashtest fließt ab 2016 auch die Fußgängererkennung in die Bewertung von Neufahrzeugen ein. Für die Bestnote von fünf Sternen muss ein Neuwagen einen Zusammenstoß mit dem Fußgänger bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h verhindern können. Getestet wird der Passantenschutz sogar bis 60 km/h. Die Verletzungen der Fußgänger müssen deutlich geringer ausfallen als bei einem regulären Aufprall.

 
Dacia Sandero, Logan MCV, Duster, Lodgy, Dokker: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100km): 8,1-3,5; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 155-90. Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und dem Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutsche Automobil Treuhand DAT unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.


1 Quelle: www.gdv.de.
2 Quelle: www.mi-niedersachsen.de.
3 Quelle: www.bussgeldkatalog.org.
4 Quelle: www.eur-lex.europa.eu.
5 Quelle: www.eur-lex.europa.eu.
6 Quelle: www. euroncap.com.

(Stand 01/2016, Irrtümer vorbehalten)




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