Dacia top bei der „Dakar“ und im Tourenwagen-Sport

Tiefer Wüstensand, hohe Temperaturen, extrem anspruchsvolle Offroad-Passagen: Die Rallye Dakar ist die härteste Prüfung für Mensch und Material im Motorsport. Wie bereits im vergangenen Jahr nahmen auch bei der diesjährigen Ausgabe des Marathon-Klassikers zwei Duster die ultimative Herausforderung in Angriff. Um es vorweg zu nehmen: Erneut stellte der Duster, der in Südamerika den Renault Rhombus im Kühler trägt, seine Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit eindrucksvoll unter Beweis. Unter der Motorhaube sorgte ein rund 350 PS starker V6-Motor mit 3,5 Litern Hubraum für kraftvollen Vortrieb. Damit meisterte der SUV schwierige Schotterpassagen und knifflige Wüstendünen-Überquerungen mit Bravour.

Die beiden Allradler gingen Anfang Januar unter der Flagge des argentinischen Renault Duster Teams an den Start. Die insgesamt 9.374 Kilometer lange Rallye führte durch Argentinien,  Chile und erstmals auch Bolivien. Während Jose Garcia und sein Beifahrer Mauricio Malano in der argentinischen Stadt Rosario im Duster mit der Nummer 340 über die Startrampe rollten, pilotierten Emiliano Spataro und Benjamin Lozada das zweite Fahrzeug mit der 327 auf der Flanke.

DUSTER ERZIELT 14. GESAMTRANG BEI DER RALLYE DAKAR

Neben der Durchquerung der Atacama-Wüste stand als Höhepunkt der diesjährigen „Dakar“ die Überquerung der Anden auf dem Programm. Hier mussten die Teilnehmer den 4.600 Meter hohen Paso de Sico bewältigen. Nach seinem hervorragenden 29. Gesamtrang im vergangenen Jahr hatte Garcia dieses Mal kein Glück: Der Argentinier musste die Rallye auf der neunten von 13. Etappen vorzeitig aufgeben. Besser lief es für seinen Teamkollegen und Landsmann Spataro: Sein Duster überquerte die Ziellinie in Valparaíso in Chile auf einem sensationellen 14. Gesamtrang.

DACIA LOGAN ALS TOURENWAGEN-RENNER MIT MEHR ALS 400 PS

Viele tausend Kilometer weiter nördlich hatte zuvor ein cooler Schwede mit seinem Logan für viel Furore gesorgt: In der abgelaufenen Saison schickte das Dacia Händlerteam in der schwedischen Tourenwagen-Meisterschaft STCC erstmals einen Dacia Logan ins Rennen. Im Cockpit des von einem mehr als 400 PS starken V6 befeuerten Rennwagens nahm der 40-jährige Routinier Mattias Andersson Platz. 

Bereits in der Debütsaison des neuen Teams erzielte der schnelle Nordmann mit seinem spektakulären Hecktriebler sehr gute Ergebnisse. Nach acht Rennen konnte sich Andersson mit seinem Dacia Logan gegen namhafte Konkurrenz durchsetzen und belegte am Ende den hervorragenden achten Gesamtrang in der Meisterschaft.

Die Tourenwagen-Ausgabe des Dacia Logan verfügt über ein sequenzielles Sechsganggetriebe und beschleunigt in nur drei Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Der bis zu 270 km/h schnelle Renner bringt lediglich 1.100 Kilogramm auf die Waage und verfügt an Vorder- und Hinterachse über 4-Kolben-Bremssättel mit 370 Millimeter großen Bremsscheiben vorne und 360 Millimeter großen Tellern an der Hinterachse.* Mindestens ebenso beeindruckend wie die Fahrleistungen ist auch der Sound des Sechszylinders.

* Quelle: motorsport.dacia.se.

 

(Stand 2/2014, Irrtümer vorbehalten)